Amilovesgurumi

Alles was euer Hund braucht

Habt ihr schon einmal versucht, ein Seil zu umhäkeln? Ihr benötigt ein Seil und ein nicht zu dünnes Garn und schon könnt ihr loslegen. Das Seil wird mit festen Maschen in Spiralrunden umhäkelt.

Ich habe für meine Häkelnadel- bzw. Stiftekörbchen ein etwas dickeres Seil und Paketschnur verwendet und sie sind unglaublich stabil geworden.

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Den Boden habe ich nur mit der Paketschnur gehäkelt, bis ich den gewünschten Durchmesser erreicht hatte.

Danach habe ich das Seil eingelegt, denn jetzt konnte ich mit der standig gleichbleibenden Maschenzahl das Seil umhäkeln und musste mich nicht um die Zunahme kümmern. Zwischen jeder festen Masche häkelte ich eine Luftmasche und in der nächsten Runde häkelte ich einfach die feste Masche um die Luftmasche, was das Ganze sehr vereinfachte.

Das Ende des Seils habe ich unterhalb des äußeren Randes versteckt und ist nicht sichtbar.
Die Körbchen sind sehr stabil, aber leider ist das Umhäkeln eines Seils sehr anstrengend und man sollte sich beim Häkeln ein wenig Zeit lassen.

Ursprünglich hatte ich ja geplant ein Hundebett zu häkeln – und weil mir das Umhäkeln des Seils so gut gefallen hat, häkelte ich das erste Hundebett mit dieser Technik.

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Hier könnt ihr nochmals sehen, wie das Hundebett entstanden ist:

1 Sobald ihr die gewünschte Größe des Bodens gehäkelt habt, könnt ihr das Seil dazunehmen und die letzte Reihe ohne Maschenzunahme aber immer mit einer Luftmasche zwischen den einzelnen festen Maschen häkeln.

2 Die nächsten Reihen werden weiterhin in Spiralrunden gehäkelt.

3 Am Ende der dritten Runde wird das Seil nach innen gelegt.

4 Die beiden Enden werden gekürzt, jetzt müsst ihr noch eine Runde feste Maschen häkeln, ohne die Luftmaschen dazwischen

5 Die nächsten zwei Runden wird nur in das hintere Maschenglied gehäkelt, das bildet den oberen Rand. Danach könnt ihr die Farbe wechseln und bis zum Boden weiterhäkeln. Farbe wechseln und Maschenzahl gleichmäßig abnehmen.

6 Hier seht ihr das (fast) fertige Hundebett.

7 Wer möchte, kann noch eine kleine Schleife dazu häkeln.

8 Schleife an das Schleifenband nähen, mit Stecknadeln am Hundebett befestigen und festnähen.

Eigentlich braucht man nicht so viel Stabilität für ein Hundebett in dieser Größe, aber es hat Spaß gemacht, einmal etwas anderes zu versuchen. Das klassische Hundebett (ohne Seil), die Anleitung für die Schleife und eine Futterschüssel gibt es als PDF-Dokument.

Ich häkelte noch eine Futterschüssel …
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… und bastelte eine Hundehütte. Die Vorlage könnt ihr herunterladen, ausdrucken und auf einen Karton übertragen. Dann muss nur noch alles zusammengeklebt werden.

Die Häuschen wurden wirklich süß! Mmmmhhh, aber eine Hundehütte aus Holz wäre wahrscheinlich noch schöner …

Gedacht – Getan: Da ich keine Erfahrung mit Holzarbeiten habe, nahm ich hölzerne Popsicle Sticks. Die Sticks für das Häuschen habe ich mit Kaffee eingefärbt und die Sticks für das Dach bemalte ich mit Acrylfarbe.

Für den Karton verwendete ich eine ähnliche Farbe, so dass Lücken nicht so sehr auffallen würden. Dann schnitt ich die Sticks mit einer Haushaltsschere in die richtige Länge und klebte sie auf den Karton.

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Bild links: Der Boden wird von innen eingelegt und unten an den Laschen festgeklebt

Bild Mitte: Danach wird die Seite und das Dach zugeklebt.

Bild rechts: Damit die Ecken etwas schöner aussehen und um das Häuschen vom Boden abzuheben, kann man zugeschnittene Sticks jeweils über die Ecken kleben.

Jetzt wird das Dach angeklebt. Auf den Dachfirst klebte ich noch ein paar passende Sticks darauf.

Obwohl mein Häuschen etwas schief aussieht war ich ungemein stolz auf meine allererste Hundehütte. Viel Spaß und bis demnächst!!!

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PDF-Anleitung: Hundekörbchen, Futternapf

Bastelvorlage Hundehäuschen:
Teil 1/Part 1: Hundehütte1
Teil 2/Part 2: Hundehütte2

 

 

 

 

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