Amilovesgurumi

Die Geschichte des gutherzigen Mo, der ein echtes Monster sein wollte

Vor einiger Zeit suchte ich jemanden, der Lust hatte, mit mir ein Gemeinschaftsprojekt zu starten. Ich wollte ein Amigurumi häkeln und suchte eine talentierte Geschichtenschreiberin, die Spaß daran hatte, dazu eine Kindergeschichte zu schreiben.

Und wie es manchmal der Zufall so will, wurde ich auf einen Blog aufmerksam. Ich sah dort originelle Amigurumi und die Bloggerin, Doris, schrieb so lustig und unterhaltsam, dass ich beim Lesen immer mal wieder laut lachte und mich prächtig mit ihren Beiträgen amüsierte.

Das war genau das, was ich gesucht hatte! Also fragte ich sie – und Doris hatte Lust mitzumachen. Ich freute mich natürlich riesig. Ich bin ihr sehr dankbar für ihre Spontanität, ihre Zeit und ihr Talent, die sie in dieses Projekt gesteckt hat!!!

Ihren Blog sollte man unbedingt einmal gesehen haben: Reboka Regenbogenkaktus – und bewundern kann man ihre Werke natürlich auch auf Facebook.

Mo erste VersionMia erste Version

 

 

 

 

 

 

 

Es konnte also losgehen: Ich malte zwei Monster, (die allerersten Entwürfe seht ihr links und rechts) häkelte und ribbelte wieder auf und Doris schrieb und tüftelte an der Geschichte.
Entstanden ist eine wunderbare Erzählung über das Monsterchen Mo, das eigentlich viel zu hübsch für die Monsterwelt ist. Mo möchte furchterregend aussehen und genauso wild und böse sein, wie die anderen Monster. Als ihm das nicht gelingt und er deshalb ganz traurig ist, trifft er auf Mia, die auch kein typisches Monstermädchen ist. Mia will ihn zum Nachdenken bringen und fragt ihn:

„Willst du denn echt etwas tun, was du eigentlich nicht für richtig hältst, nur um dazuzugehören?“
(Das ist eine Frage, die wir uns manchmal auch selbst stellen können ♥)

Was Mo dann antwortet und wie alles begann, erfahrt ihr hier (PDF-Download):
Die Geschichte vom lieben Mo, der ein richtiges Monster werden wollte

Es gibt noch zwei Personen, denen ich sehr dankbar bin:

Nic: Sie hat die englische Version unglaublich gut editiert und die Monster lebendig werden lassen.

Thomas Kalitsaris: Er skizzierte viele wunderschöne Bilder für die Geschichte. Die Bilder könnt ihr hier kopieren, sie eignen sich sehr gut als Ausmalbilder .

Ich war natürlich auch fleißig. Zuerst häkelte ich Mia und dann das Monsterchen Mo. Eines Tages schrieb mir Robert Appelboom (seine geniale Internetseite: 2000 Free Amigurumi Patterns) und fragte mich, ob ich zufällig eine Anleitung für ihn hätte, da er ein Buch mit Amigurumi plante – klar hatte ich und so kam Mia in das Buch „Fun and Easy Amigurumi„!

Aber jetzt aufgepasst: Ab sofort gibt es das Buch auch in deutscher Übersetzung! Hier könnt ihr schon mal ein wenig im Buch stöbern: Häkelspaß mit Amigurumi und bestellen könnt ihr es hier: Amazon.de

Seid ihr jetzt auf Mia neugierig geworden? Tja, heute ist es spannend! Hier seht ihr das Monstermädchen Mia aus dem Buch:

amigurumi page03 (2)

Und hier wie sie es sich auf meinem Sofa gemütlich macht! Sie schaute mich so lieb an und fragte mich, ob sie ihre Freundin einladen dürfte. Mal ehrlich, wer kann diesem Blick widerstehen?

DSCN1190

Also rief ich Nina, meine Freundin, an und fragte sie, ob ihr persönliches Monsterchen, Lea, vielleicht Lust hätte, meine Mia zu besuchen. Sie hatte!
Sie verbrachten einen wunderschönen und gemütlichen Nachmittag. Später, als Lea schon gegangen war, klingelte es nochmals an der Tür.

Und wer stand da? Erkennt ihr ihn? Klar doch, das ist Mo! Er wollte zu Mia, um mit ihr den neuesten Monstertratsch auszutauschen.

„Hey Mia, ich habe gehört, dass du jetzt berühmt bist … anscheinend wird in einem Buch über dich berichtet.“ Mia kicherte, „Ja, schau mal hier, das bin ich! Sie zeigte ihm das Buch. „Wow, du bist ja ein Fotomodell!!!“ staunte Mo.

Mia wollte ihm gerade erklären, dass das eigentlich eine Amigurumi-Anleitung ist, fand es dann aber zu umständlich. Stattdessen lachte Mia, „Siehst du, schließlich habe ich auch den allerkurvigsten Monsterkörper der Monsterwelt! Hi, hi 🙂

Sie lachten und scherzten noch eine Weile, bis es schließlich spät wurde und Mo zurück in die Monsterwelt ging.

Uff, dies war ein wirklich langer Beitrag, und danke, dass ihr bis hier durchgehalten habt, aber jetzt kommt das Allerbeste: In meinem nächsten Beitrag findet ihr hier die Anleitung für Mo. Einfach so und völlig kostenlos!

Also besucht mich bald wieder, ich freue mich darauf!

2 Gedanken zu „Die Geschichte des gutherzigen Mo, der ein echtes Monster sein wollte“

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